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Willkommen bei der DCS!

Deutsche Clavichord Societät e.V.

Neuigkeiten auf unserer Website:

11. Mai 2022 | DCS-Nachrichten: Wechsel im Vorstand der DCS
02. Mai 2022 | Clavichordtage Rückblicke: 46. Clavichordtage in Wittenberg
23. April 2022 | Neue Rubrik: Das „Clavierwerk des Monats“
31. März 2022 | DCS-Nachrichten: Aria. Eine Begegnung von Malerei und Musik

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A short English note for foreign visitors of our website.

Aktuelle Nachrichten
für Mitglieder und Clavichordfreunde

Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Website,
liebe Freundinnen und Freunde des Clavichords

Dreierlei gibt es mitzuteilen. Zum einen: Nach dem Konzert ist vor dem Konzert, und nach den Clavichordtagen auch vor den Clavichordtagen, Corona hin oder her. In diesem Sinne haben wir uns in den vergangenen Wochen und Monaten bemüht, unsere Vorstellungen von „Clavichordtagen am Niederrhein“ von 2020 und 2021 wieder aufzunehmen, weiter zu verfolgen und endlich auch umzusetzen – was nicht einfach war. So sei an dieser Stelle zuallererst darauf verwiesen, dass diese dank der Unterstützung durch Kreiskantor Ansgar Schlei und die Weseler Dommusik in der Tat stattfinden werden, genauer: am 06. und 07.05.2022 in der Heresbach-Kapelle der Domkirche St. Willibrord und – in Änderung der bisher dafür vorgesehenen Örtlichkeit – am 08.05.2022 in Räumlichkeiten von Haus Esselt/Otto-Pankok-Museum bei Drevenack, wenige km östlich von Wesel gelegen.

Auch freuen wir uns sehr, diese 47. Clavichordtage 2022 zusammen mit Künstlerinnen, Künstlern und Ausstellern auch aus den Niederlanden (im heutigen wie im früheren Wortsinn) verwirklichen zu können, nicht zuletzt in Abstimmung auch mit Nederlands Clavichord Genootschap.

Dabei wollen wir versuchen, an dem bereits 2020/2021 ausgearbeiteten Konzept festzuhalten mit den Schwerpunkten „Rheinabwärts nach den Niederen Landen“ und „Mon seul plaisir, ma doulce joye – Impressionen & Intavolationen“ – wobei unser Weg einerseits von Düsseldorf den Rhein entlang Richtung Norden, nach Amsterdam oder sogar London führt, zum anderen auf dem Landweg eher nach Westen, Südwesten als nach Osten, in Französisch sprechende Regionen oder in das habsburgisch geprägte Spanien.

Details zum Programmablauf und zur Anmeldung sind ab sofort auf unserer Seite Vorschau zu finden.

Historischer Kupferstich Düsseldorf von 1587

Zu sehen ist Düsseldorf mit seiner Rheinpromenade einschließlich, linksgelegen, des Herzogsschlosses (von dem heute nur noch ein Turm erhalten ist). Davor zu erkennen ist nicht etwa ein Feuerwerk oder eine kriegerische Auseinandersetzung, sondern, der „Schiffsstreit“ (drei Kleine gegen einen Großen) vom Abend des 17. Juni 1585, Teil der Festlichkeiten anlässlich der Vermählung des Jungherzogs Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg mit Jakobe von Baden. Acht Tage lang wurde dies aufwändig gefeiert; „eine herrliche Musica mit allerhandt Instrumenten versehen“ wurde auf die Beine gestellt und brachte Kapellsänger und -spieler des Hofes selbst mit Kollegen insbesondere aus Köln und Lüttich zusammen, wobei auch Tasteninstrumente Verwendung fanden. 1587 wurde das Ganze dann in einer gedruckten „Beschreibung …“ festgehalten. (entnommen Dietrich Graminäus, „Fürstlich Jülichsche Hochzeit“, Museum Zitadelle Jüllich, Inv.-Nr. 2006-0021, Sig. Q-H 256/5 mit Dank an Guido von Büren)

Zweitens möchte ich an dieser Stelle auf ein Filmprojekt hinweisen, das wir im Vorstand angesichts der eingeschränkten Auftrittsmöglichkeiten wegen Corona initiiert und unterstützt haben, das mittlerweile fertiggestellt ist und das in, wie wir meinen, durchaus überzeugender Weise Musik und (bildende) Kunst zusammenführt: Es handelt sich hierbei um das Projekt „Aria. Eine Begegnung von Malerei und Musik“, den Nikola Dimitrov (Klavier und Malerei) und Suzana Mendes (Clavichord) zusammen mit Michael Böttcher, Wilfried Darlath und der Galerie Fetzer in Sontheim an der Brenz erarbeitet haben und der auf Werken fußt, die 2021 ebendort ausgestellt waren und mit den Goldberg-Variationen von J. S. Bach in Zusammenhang stehen.

Suzana Mendes

Weitere Informationen finden Sie unter dem Menupunkt Aktuelles beschrieben.

Nikola Dimitrov

Und drittens ist eine Unternehmung anzukündigen, mit der wir versuchen wollen, der Corona-bedingten Ausdünnung musikalischer Veranstaltungen und Begegnungen wenigsten punktuell etwas entgegenzusetzen – die Rede ist von der Absicht, den Besuchern unserer Website regelmäßig ein Clavierwerk des Monats vorzustellen (wie es manche Museen mit ihrem Bestandsgut tun), sei es in vollständiger, zum Download vorbereiteter oder (aus technischen oder rechtlichen Gründen) in verkürzter oder anderweitig eingeschränkter Form. Näheres dazu finden Sie in der neu eingerichteten gleichnamigen Rubrik auf unserer Website, die wir inzwischen mit den ersten drei Werken bestückt haben.

Was bleibt weiter zu sagen? Nun, Ideen zu haben ist das eine, sie umzusetzen das andere und dies so zu tun, dass man selbst damit zufrieden ist – das kann dann schon einmal lange dauern.

Guido Sold (1. Vorsitzender)

Wesel, 31. Mai 2022

47. Clavichordtage Konzertfolge
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