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Clavichordtage

Vorschau

Informationen und Programmüberblick zu aktuellen Clavichordtagen der DCS

Clavichordtage Vorschau

06.–08. Mai 2022: Wochenendtreffen am Niederrhein
(47. Clavichordtage)

Unter Beibehaltung der 2020/2021 ausgearbeiteten Planungen kann dieser – schon seit Sommer vergangenen Jahres bekanntgegegebene – Termin in der Tat wahrgenommen werden, beginnend im Verlaufe des Freitag und endend am Sonntag um die Mittagszeit.

Unterstützt werden wir von Kreiskantor Ansgar Schlei und der Weseler Dommusik sowie der Nederlands Clavichord Genootschap.

Ort der Veranstaltungen wird am Freitag und Samstag die Heresbach-Kapelle des Weseler Willibrordi-Doms sein, in Teilen auch das unmittelbar daneben liegende „Haus am Dom“ und (am späten Samstagabend) die Volkshochschule Wesel in der nicht allzuweit entfernten Ritterstraße.

Für den Sonntagvormittag sind wir im „Haus Esselt“ zu Gast, einem Anwesen, wenige km östlich von Wesel gelegen, das der Künstler Otto Pankok (1893–1966) nach seiner Emeritierung als Professor an der Kunstakademie Düsseldorf zur Wohnstätte wählte und dessen Wirtschaftsgebäude heute das Otto-Pankok-Museum und das Otto-Pankok-Archiv beherbergt.

Programmübersicht

47. Clavichordtage in Wesel, 06. bis 08. Mai 2022

mit den Themenschwerpunkten Rheinabwärts nach den Niederen Landen und
„Mon Seul Plaisir, Ma Doulce Joye“ – Impressionen & Intavolationen

organisiert von der Deutschen Clavichord Societät in Zusammenarbeit mit Kreiskantor Ansgar Schlei und der Weseler Dommusik, dem Pankok-Museum Haus Esselt in Drevenack sowie Het Nederlands Clavichord Genootschap.


Tag 1 im Haus am Dom sowie (für das Eröffnungskonzert)
in der Heresbach-Kapelle der Weseler Stadtkirche St. Willibrord

  • Freitag, 18:00 Uhr | Begrüßung und Einführung: „Musik der Niederrheinlande/Musik für das Clavichord – unterschätzte Bereiche unserer Musikkultur?“ (Guido Sold/Wesel)
  • Freitag, 19:30 Uhr | Konzert I, betitelt „Claviermusik, 1695/96 in Wesel zu Papier gebracht“, gestaltet von Dalyn Cook/Amsterdam an Clavichord und Virginal (zur Aufführung kommen Werke von J. J. Froberger und Zeitgenossen, die ein Brüderpaar, Kloeckhoff mit Namen, im Rahmen seines Clavierunterrichts einst in zwei Manuskripten festhielt, darunter eine bis vor kurzem unbekannte Suite Frobergers, als dessen Hauptinstrument manche ein 2-fach gebundenes Clavichord mit sog. kurzer Oktave ansehen)

Tag 2 in der Heresbach-Kapelle des Weseler Doms
(und bedarfsweise im Haus am Dom)

  • Samstag, 9:30–15:30 Uhr | Ausstellung von Clavichordinstrumenten
  • Samstag, 11:00–12:00 Uhr | Konzert II unter dem Motto „Mon Seul Plaisir, Ma Doulce Joye“ (bezugnehmend auf Barthel Bruyn d. Ä. und das „klevische“ Wesel bis 1609) mit Tastenmusik vor allem der katholisch bleibenden südlichen Niederen Lande, auf dem Clavichord vorgetragen von Menno van Delft/Amsterdam
  • Samstag, 12:00–12:30 Uhr | „Orgelmusik zur Marktzeit“, gespielt im Dom zu Wesel mit Werken aus dem Bereich beider, der spanischen und der protestantischen Niederlande von Francis Lucas/Luxemburg
  • Samstag, 13:00–14:30 Uhr | Mitgliederversammlung der Deutschen Clavichord Societät im „Haus am Dom“
  • Samstag, 14:30–15:30 Uhr | Vorstellung der ausgestellten Clavichordinstrumente durch Sigrun Stephan/Duisburg
  • Samstag, 15:30–18:00 Uhr | Workshop(s) nach Anmeldung mit (I) Menno van Delft (manualiter) und (II) Francis Lucas*, der sein Pedalclavichord mitbringen und zur Verfügung stellen wird.
  • Samstag, 18:30–19:30 Uhr | Konzert III in der Heresbach-Kapelle unter dem Motto „Psalmen, Liederen en Fantaseyen“ mit Musik der nördlichen, protestantischen Niederlande, „abgesetzt“ oder „frei“, aus Manuskripten wie beispielsweise von Susanne van Soldt (1599) oder Drucken wie dem der „Psalmen en Fantaseyen“ von Anthony van Noordt (1659), eingeschlossen Werke von J. B. Gresse, J. P. Sweelinck und Zeitgenossen. Es musiziert Reinhard Siegert/Arnhem/Köln an Clavichord und Virginal

Anschließend gemeinsames Abendessen sowie (gewissermaßen „außer der Reihe“) von 22:00–23:00 Uhr ein Late-Night-Konzert in der Volkshochschule Wesel mit Valentina Villaseñor/Weimar und der Musik eines „Klavierbüchleins“, das von J. S. Bach zu Béla Bartók und Chick Corea führt.

Tag 3 im nahegelegenen Haus Esselt/Otto-Pankok-Museum bei Drevenack

  • Sonntag, 9:00–10:30 Uhr | Workshop mit Martin Kather/Hamburg: „Stimmen und Pflege von Clavichorden”
  • Sonntag, 10:00–11:00 Uhr | Möglichkeit zu einer Führung durch Haus Esselt, Otto-Pankok-Museum und -Archiv
  • Sonntag, 11:30–13:00 Uhr | Konzert IV (Matinéekonzert) mit Roman Mario Reichel/Tökendorf (Clavichord und Cembalo), Julia Belitz/Wuppertal und Monika Seiler/Xanten (Blockflöten)

* Weitere Informationen zu Francis Lucas: Link | PDF

Guido Sold (1. Vorsitzender)

Wesel, 12. April 2022

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