Instrumentenmarkt

Neue und historische Instrumente aus zweiter Hand.

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Neubauten & Nachbauten

Clavichord nach Haase

Gebaut von Andreas Hermert, Berlin 2004. Tonumfang: C – c3, kurze Oktave mit Fis und Gis, dreifach gebunden, nur 8 kg schwer. Das Instrument kann nach Absprache in Köln, Nähe Hauptbahnhof ausprobiert werden. Preis: 4.500,– EUR. Mechthild Roth-Reinecke, Telefon (0 22 34) 8 40 79 oder Suzana Mendes, Telefon (02 21) 5 69 95 35.

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Sperrhake Clavichord

1974 erworben, aus erster Hand zu verkaufen: Modell Hubert, Nr. 10527, Mahagoni satiniert. Das Liebhaberinstrument aus einem Musikerhaushalt wurde selten gespielt, Gehäuse, Tastatur, Mechanik und Wirbel sind in einem sehr guten Zustand. Leider weist der Resonanzboden zwei Risse auf (20 cm bzw. 5 cm Länge). Der Klang hat sich nach Meinung der Besitzerin dadurch nicht verändert. Der Verkauf erfolgt aus Altersgründen. Preis: 1.000,– EUR.
Luise Giese, Folkersbeck 5, 45149 Essen, Telefon (02 01) 71 27 05

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Schönes Clavichord

Bundfrei, FF – f3, teils bemalt, erbaut 1985 v. Franz Lengemann, Fischerhude, VHB 5.000,– EUR.
Dr. Bettina Halbe, Freiburg i. Br., Telefon und Fax: (07 61) 40 78 23, E-Mail: bhalbe@t-online.de

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Clavichord (Silbermann-Kopie)

(ohne Abbildung)
Bundfrei, 5 Oktaven, gebaut von Benedikt Claas, ca. 20 Jahre alt, neuwertig, da selten gespielt, hübsches Möbelstück, für 10.000,– EUR zu verkaufen.
Berlin, Telefon: (0 30) 47 00 69 25

Gebundenes Clavichord

Gebaut im Jahre 2005 von Andreas Hermert.
Kopie des von Albertus Septemda 1634 in Krakau gebauten Instrumentes (jetzt im Clarissenkloster Stary Sacz, Polen). C/E – c3, 2–3 fach gebunden, doppelchörig, Stimmung 1 Quinte höher (d1 = 440 Hz) 1/4 Komma mitteltönig, Breite 85 cm, mit Transporttasche VB 5.000,– EUR.
Berlin, Telefon: (0 30) 8 51 15 80 oder E-Mail: hermert@web.de

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Historische Instrumente

Zwei historische Clavichorde

1. Anonymes gebundenes Clavichord

C – f3, Deutschland 2. Hälfte 18. Jh., angeblich aus dem Besitz des Komponisten und Kapellmeisters Johann Gottlieb Naumann (1741 – 1801). Es ist ein sogenanntes Schubladen-Clavichord mit den Abmessungen 987 × 344 × 129 mm, Bezug C – f zweichörig, fis – f2 einchörig, das Saitenmaterial ist Messing, teils weit umsponnen, teils blank und jüngeren Datums. Derzeitige Stimmung ist ca. drei Halbtöne unter normal. Preis: 12.000,– EUR.

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2. Anonymes bundfreies Clavichord

C – f3, Norddeutschland 1. Hälfte 18. Jh., im Welfenmuseum in Hannover 1863 zum ersten Mal nachgewiesen. Dort wurde es 1868 von Adolph Menzel (1815 – 1905) gezeichnet. Das Instrument hat die Abmessungen 1605 × 472 × 161 mm und hat vier geschwungene Originalbeine. Unter den vier Farbschichten des Korpus sollen sich noch Chinoiserien befinden. Der ursprüngliche Umfang C – c3 wurde später bis f3 erweitert und bei dieser Gelegenheit wurden die Tasten, das Vorsatzbrett, die Seitenwangen und der Kästchendeckel mit Marketerien aus Elfenbein und Schildpatt belegt. Die Obertasten sind in ihrem hintern Teil wellig gefast, wie man es ähnlich auch bei Hass-Clavichorden findet. Der Bezug wurde 1987 während einer Restaurierung erneuert und ist durchgehend zweichörig in Messing, zusätzlich 10 Saiten im 4´ von C – A. Die Meinung des Vorbesitzers, dass das Instrument 1720 von Hieronymus Hass gebaut worden ist, kann nach ersten Recherchen (noch) nicht bestätigt werden. Das 1987 ebenfalls restaurierte Deckelgemälde: Vor klassischer Landschaft weibliche Figuren in antiken Gewändern, die Gambe, Geige, Harfe und Schalmei spielen. Das Bild soll die Herrenhäuser Gärten darstellen und mit der Jahreszahl 1715 und dem Namen Voigt versehen sein. Letztere drei Angaben sind noch zu überprüfen. Die derzeitige Stimmhöhe ist (noch) unbekannt. Preis: 35.000,– EUR.

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(Beschreibungen: Lothar Bemmann, 20.11.2008)

Weitere Details zu den zwei genannten Clavichorden sind zu erfragen bei:
Musikantiquariat Hans Schneider
82327 Tutzing · Telefon: (0 81 58) 30 50
E-Mail: musikantiquar@aol.com · Internet: www.schneider-musikantiquar.de

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