Header

Aktuelles

Neuigkeiten, Ankündigungen und besondere Mitteilungen.

Jubiläumspublikation

02. November 2018

Notenausgabe aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der DCS

Aus Anlass ihres 25-jährigen Bestehens veranlasste die Deutsche Clavichord Societät mit Blick auf die Schwerpunktthemen ihrer 44. Clavichordtage vom 2. bis zum 4. November in Göttingen eine Notenausgabe von Friedrich Wilhelm Marpurgs VERSUCH IN FIGURIRTEN CHORÄLEN SOWOHL FÜR DIE ORGEL, ALS FÜR DAS CLAVICHORD sowie seines ZWEYTEN VERSUCHS IN FIGURIRTEN CHORÄLEN UND FUGEN, beide erschienen in Berlin & Amsterdam gegen Ende des 18. Jahrhunderts ohne Jahresangabe. Die Edition besorgte Martin Lubenow vom Verlag Mvsiche Varie / Germersheim; sie beinhaltet alle 21 Choräle des ersten sowie die (7) Choräle, (7) Fugen und das Capriccio des zweiten Teils.

Die Anweisungen in Marpurgs „Nachbericht“ (am Ende von Teil I) berücksichtigend enthält sie darüberhinaus Manualiter-Versionen jener Sätze, die pedaliter auf drei Systemen notiert sind, um auch sie dem Spiel auf dem Clavichord zugänglich zu machen. Wir freuen uns sehr, diese Ausgabe in Göttingen vorstellen zu können. Die Titelseite der Vorlage und das Cover von Heft I sehen aus wie folgt (Klick auf die Abbildungen für vergrößerte Darstellung).

Marpurg_Original_1 Marpurg_Band_1

Hinweis für historisch interessierte Clavierfreunde: auf der Website der Norwegischen Nationalbibliothek ist das Original von Band 1 komplett in digitaler Form abrufbar.


Anmeldung zu den Clavichordtagen

13. Oktober 2018

Anmeldung_Clavichordtage_Muster

Anmeldung und Kartenbestellung

Das Anmeldeformular zu den 44. Clavichordtagen können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen: 44_Clavichordtage_Anmeldung_GOE.pdf (150 KB)

Die Anmeldung ist damit einfach und schnell auf papierlosem Wege möglich, denn Sie können das Formular direkt auf Ihrem Computer ausfüllen. Sie benötigen dafür lediglich das kostenlose PDF-Anzeigeprogramm „Acrobat Reader”, das Sie bei Bedarf hier herunterladen können. Die nachfolgende einfache Anleitung hilft Ihnen dabei, unser elektronisches Anmeldeformular korrekt zu nutzen und uns zuzusenden.

Anleitung zum Ausfüllen des PDF-Formulars

  1. Laden Sie das PDF-Dokument auf Ihre Festplatte herunter. Es ist nicht möglich, das Formular direkt im Fenster Ihres Internet-Browsers auszufüllen!
  2. Öffnen Sie das PDF mit dem oben genannten Programm „Acrobat Reader” und füllen Sie die farbig markierten Felder aus bzw. kreuzen Ihre Teilnahmewünsche an. Sofern „Acrobat Reader” auf Ihrem Rechner in einer aktuellen Version vorliegt, berechnet das Formular beim Ausfüllen automatisch den zu überweisenden Endbetrag, so dass Sie das Feld mit der Gesamtsumme nicht selbst ausfüllen müssen.
  3. Wenn Sie das Formular vollständig ausgefüllt haben, sichern Sie das Dokument ab. Vergewissern Sie sich, wo und unter welchem Namen Sie das ausgefüllte PDF gespeichert haben, damit Sie nicht versehentlich das unausgefüllte Originalformular an uns zurücksenden!
  4. Senden Sie das ausgefüllte PDF-Formular, vorzugsweise als Dateianhang per E-Mail, an: guido.sold@clavichord.info oder drucken Sie es zum Fax- oder Postversand aus. Die Postanschrift lautet: Guido Sold, Deutsche Clavichord Societät, Im Dämmergrund 4, 46485 Wesel.
    Nach dem 26.10.2018 bitte keine postalischen Anmeldungen mehr einreichen!

 


Clavichordstipendien

07. Januar 2017

Anonymes Clavichord (Russell Collection, Edinburgh)

Anonymes dreifach gebundenes Clavichord, Flämisch [?] ca. 1620, Russell Collection, Edinburgh, Nr. 4486. Foto: Thomas Pfeiffer

Neuigkeiten von unseren Stipendiaten:

Die Deutsche Clavichord Societät hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1993 der Pflege und Wiederbelebung der Clavichordkultur verschrieben. Dies geschieht seit diesem Jahr auch durch Instrumentenstipendien in Form einer zeitlich befristeten Überlassung jeweils eines von drei Clavichorden.

Ermöglicht wird das Projekt durch die großzügige Stiftung des im Jahre 2015 viel zu früh verstorbenen Freundes und Mitgliedes Dr. Michael Dalhoff. Schon zu Lebzeiten hat Michael Dalhoff den Wunsch geäußert, dass drei Clavichorde aus seiner Instrumentensammlung nach seinem Tod der Deutschen Clavichord Societät übereignet werden und fortan im Sinne der Förderung der Clavichordkultur, insbesondere in der Förderung des Nachwuchses eingesetzt werden. Diesen Wunsch kann die Deutsche Clavichord Societät mit der Vergabe von Instrumentenstipendien in Form einer zeitlich befristeten Überlassung seither Wirklichkeit werden lassen. Mit der Überlassung eines Instruments soll für den Nutzer/die Nutzerin die Möglichkeit, aber auch die Verpflichtung verbunden sein, zwischenzeitlich, am Ende der Überlassungsperiode oder in einem angemessenen Zeitrahmen danach ein Konzert im Rahmen der Clavichordtage zu geben oder in anderer geeigneter Weise die Resultate seiner/ihrer Clavichordarbeit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Das Projekt hat nun die ersten künstlerischen Ergebnisse hervorgebracht:

Ein gebundenes Clavichord nach der Urbino-Intarsie (ca. 1479) von Pierre Verbeek wurde an Veit-Jacob Walter vergeben. Veit-Jacob Walter widmet sich im Besonderen der Musik aus der Zeit des 13. bis 15. Jahrhunderts und verfolgt dabei vor allem das Anliegen, ikonographische Auswertungen mit schriftlichen Quellen zu Musik und Instrumentenbau zu verbinden und in die Aufführungspraxis zu integrieren. Der mehrfache Preisträger (u.a. zahlreiche Preise beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert, Gewinner des Händelwettbewerbs Karlsruhe in der Kategorie Cembalo und des Concours artistique d’Épinal/France) studierte mittelalterliche Tasteninstrumente bei Corina Marti an der Schola Cantorum Basiliensis und Cembalo bei Prof. Jörg Halubek an der Bruckneruniversität Linz und schloss beide Studiengänge mit Auszeichnung ab. Ab dem Herbstsemester 2016 wird er seine Studien im Bereich mittelalterliche Tasteninstrumente bei Corina Marti an der Schola Cantorum Basiliensis im Master-Studium fortsetzen. Die Ergebnisse seiner Beschäftigung mit dem Urbino-Clavichord konnte man in einem fulminanten Konzert im Rahmen der Clavichordtage in der Welschnonnenkirche Trier erfahren. Ein weiterer Bericht dazu soll folgen.

Die zweite Stipendiatin ist Ying-Li Lo. Sie wurde in Taiwan geboren. Nach ihrem ersten Klavierunterricht bei Jie-Wen Wu setzte sie 1996 ihre Klavierausbildung an der staatlichen Oberschule „Hsin-Tien” bei Prof. Alexander Sung fort. Ab 2002 absolvierte sie ein Klavierstudium bei Prof. Thomas Steinhöfel an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, seit 2007 studiert sie am dortigen Institut für Alte Musik bei Prof. Bernhard Klapprott Cembalo und Clavichord. Seit 2013 ist sie als Lehrbeauftragte für Korrepetition und Cembalo Nebenfach am Institut für Alte Musik in Weimar und seit 2015 als Cembalo-Korrepetitorin und -Lehrerin an der Musikschule in Erfurt tätig. Sie spielt seit März 2016 das bundfreie Clavichord nach Hubert. Ihre Arbeit wird sie im Rahmen der kommenden Clavichordtage in Probsteierhagen präsentieren.

Haben Sie Interesse am Stipendien-Programm? Weiterführende Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der Seite mit unserem Vereinsprofil.



Verzeichnis „anonymer“ Clavichorde

02. Oktober 2016

Neu in unserer Rubrik Clavichordkultur – Literatur und Noten:

Eine umfangreiche Excel-Liste historischer Clavichorde ohne Signatur, die keinem Erbauer zuzuordnen sind, ergänzt seit neuestem unsere Rubrik Clavichordkultur – Literatur und Noten. Zusammengestellt von Lothar Bemmann, bietet sie erstmals einen geographisch sortierten Überblick der bekannten rund 480 Instrumente.



Zurück zum Seitenanfang